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Parent blocking YouTube channels on computer for child safety
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YouTube-Kanäle blockieren: Vollständiger Leitfaden für Eltern (2026)

Erfahren Sie, wie Sie YouTube-Kanäle aus dem Feed Ihres Kindes blockieren können - mit nativen YouTube-Funktionen, Browser-Erweiterungen und Kindersicherungs-Apps. Schritt-für-Schritt-Anleitungen für alle Geräte.

Dr. Jennifer Walsh

Dr. Jennifer Walsh

Digital Literacy Educator

January 1, 2026

12 min read

Block ChannelsYouTube SafetyParental ControlsContent FilteringChild Protection

Kurzfassung: Sie können YouTube-Kanäle mit YouTubes "Kanal nicht empfehlen"-Funktion (begrenzt), Browser-Erweiterungen wie BlockTube (nur Desktop) oder Whitelist-basierter Kindersicherung wie WhitelistVideo (am umfassendsten) blockieren. Der Whitelist-Ansatz ist am effektivsten, weil er standardmäßig ALLE Kanäle blockiert und nur die von Ihnen genehmigten zulässt.


Warum Eltern YouTube-Kanäle blockieren müssen

YouTube hat über 800 Millionen Videos — und nicht alle davon sind für Kinder geeignet. Obwohl YouTube Richtlinien hat, rutschen problematische Inhalte regelmäßig durch:

  • Clickbait und Sensationslust — Kanäle, die schockierende Thumbnails und irreführende Titel verwenden
  • Versteckte unangemessene Inhalte — Videos, die kinderfreundlich beginnen, aber düster werden
  • Ungeprüfte Ersteller — Jeder kann hochladen, unabhängig von Qualifikationen
  • Algorithmus-Empfehlungen — YouTube schlägt zunehmend fesselnde (nicht sicherere) Inhalte vor

Die Lösung? Blockieren Sie bestimmte Kanäle, auf die Ihr Kind nicht zugreifen soll. Dieser Leitfaden behandelt alle verfügbaren Methoden im Jahr 2026.

Methode 1: YouTubes integrierte "Kanal nicht empfehlen"-Funktion

YouTube bietet eine grundlegende Möglichkeit, Kanäle aus Empfehlungen auszublenden. So funktioniert es:

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Finden Sie ein Video des Kanals, den Sie blockieren möchten
  2. Klicken Sie auf die drei vertikalen Punkte neben dem Videotitel
  3. Wählen Sie "Kanal nicht empfehlen"
  4. Der Kanal erscheint nicht mehr in Ihren Empfehlungen

Einschränkungen dieser Methode:

  • Keine echte Blockierung — Ihr Kind kann den Kanal weiterhin suchen und finden
  • Leicht rückgängig zu machen — Die Einstellung kann in den YouTube-Einstellungen umgekehrt werden
  • Gerätespezifisch — Gilt nur für das Gerät/den Browser, den Sie verwenden
  • Erfordert ein Google-Konto — Anonyme Nutzer können diese Funktion nicht verwenden

Fazit: Gut für kleine Ärgernisse, unzureichend für ernsthafte Inhaltsbedenken.

Methode 2: Nutzer blockieren-Funktion (Kanalseite)

YouTube hat auch eine "Nutzer blockieren"-Option auf Kanalseiten:

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Gehen Sie zur YouTube-Seite des Kanals
  2. Klicken Sie auf die drei Punkte neben dem Abonnieren-Button
  3. Wählen Sie "Nutzer blockieren"
  4. Bestätigen Sie mit einem Klick auf "Blockieren"

Was das tatsächlich bewirkt:

  • Verhindert, dass der blockierte Kanal Ihre Videos kommentiert
  • Versteckt deren Inhalte von Ihrer Startseite (manchmal)
  • Verhindert NICHT, dass Ihr Kind nach dem Kanal sucht
  • Blockiert den Kanal NICHT auf anderen Geräten

Fazit: Entwickelt für Creator-zu-Creator-Blockierung, nicht für Kindersicherung.

Methode 3: Browser-Erweiterungen (nur Desktop)

Für Desktop-Computer bieten Browser-Erweiterungen robustere Kanal-Blockierung:

Empfohlene Erweiterungen:

BlockTube

  • Rechtsklick auf ein Video, um den Kanal zu blockieren
  • Blockierte Kanäle verschwinden aus Suche und Empfehlungen
  • Kostenlos, Open-Source
  • Funktioniert mit Chrome und Firefox

Video Blocker

  • Kanäle nach Name oder Stichwort blockieren
  • Wildcard-Unterstützung für Musterblockierung
  • Blocklisten exportieren/importieren

Unhook

  • Entfernt Empfehlungen vollständig
  • Versteckt Shorts, Kommentare und ablenkende Elemente
  • Fokussiert YouTube auf reine Suchnutzung

Installation:

  1. Öffnen Sie den Chrome Web Store (oder Firefox Add-ons)
  2. Suchen Sie nach "BlockTube" oder Ihrer bevorzugten Erweiterung
  3. Klicken Sie auf "Zu Chrome hinzufügen"
  4. Rechtsklick auf ein Video und wählen Sie "Diesen Kanal blockieren"

Einschränkungen:

  • Nur Desktop — Funktioniert nicht auf Handys, Tablets oder Smart-TVs
  • Browser-spezifisch — Muss in jedem Browser installiert werden
  • Umgehbar — Kinder können den Inkognito-Modus verwenden oder die Erweiterung deinstallieren
  • Reaktiver Ansatz — Sie müssen jeden schlechten Kanal manuell finden und blockieren

Fazit: Effektiv für reine Desktop-Haushalte mit technisch unerfahrenen Kindern.

Methode 4: Router-Level-Blockierung

Technisch versierte Eltern können bestimmte YouTube-Kanäle auf Netzwerkebene blockieren:

Einschränkungen:

Leider können Sie einzelne YouTube-Kanäle nicht über Router-Einstellungen blockieren. YouTube liefert alle Videoinhalte von denselben Domains. Router-Level-Lösungen können nur:

  • YouTube vollständig blockieren
  • Zugang zu bestimmten Zeiten sperren
  • SafeSearch bei Suchmaschinen erzwingen

Für kanalspezifische Blockierung benötigen Sie Lösungen auf Anwendungsebene.

Methode 5: YouTube Kids (für jüngere Kinder)

Für Kinder unter 8 Jahren bietet YouTube Kids ein kuratierteres Erlebnis:

Funktionen:

  • Inhalte nach Alterseignung gefiltert
  • Eltern können bestimmte Kanäle und Videos blockieren
  • Timer-Funktion für Bildschirmzeitlimits
  • "Nur genehmigte Inhalte"-Modus (Eltern wählen jeden Kanal aus)

Einschränkungen:

  • Unangemessene Inhalte erscheinen gelegentlich trotzdem
  • Ältere Kinder empfinden es als "kindisch" und verlangen normales YouTube
  • Begrenzte Inhaltsbibliothek im Vergleich zum Haupt-YouTube

Fazit: Gut für Kinder unter 8; ältere Kinder wehren sich typischerweise dagegen.

Methode 6: Whitelist-basierte Kindersicherung (am effektivsten)

Die oben genannten Methoden teilen alle ein grundlegendes Problem: Sie versuchen, schlechte Inhalte zu blockieren, während alles andere erlaubt wird. Bei über 800 Millionen Videos ist das ein endloses Hinterherjagen.

Der Whitelist-Ansatz dreht das Modell um:

  • ALLE YouTube-Kanäle standardmäßig blockieren
  • Nur Kanäle zulassen, die Sie ausdrücklich genehmigt haben
  • Kein Bedarf, schlechte Kanäle einzeln zu entdecken und zu blockieren

Wie WhitelistVideo funktioniert:

  1. Installieren Sie die Browser-Erweiterung auf den Geräten Ihres Kindes
  2. Laden Sie die Eltern-App auf Ihr Handy herunter
  3. Erstellen Sie Ihre Whitelist mit genehmigten Kanälen (Bildungsinhalte, geprüfte Ersteller)
  4. Ihr Kind kann nur Videos von genehmigten Kanälen ansehen

Warum dies am effektivsten ist:

  • Vollständiger Schutz — Unbekannte Kanäle sind standardmäßig blockiert
  • Funktioniert geräteübergreifend — Desktop, Mobil, Tablet
  • Kann nicht umgangen werden — Keine Inkognito-Workarounds
  • Proaktiv, nicht reaktiv — Sie genehmigen sichere Inhalte, anstatt schlechten Inhalten hinterherzujagen
  • Blockiert Empfehlungen und Suche — Das Kind kann keine nicht genehmigten Kanäle entdecken

Vergleich: Kanal-Blockierungsmethoden

Methode Blockiert Suche? Geräteübergreifend? Umgehungssicher? Aufwandslevel
Kanal nicht empfehlen Nein Nein Nein Niedrig
Nutzer blockieren Nein Nein Nein Niedrig
Browser-Erweiterungen Ja Nein Nein Mittel
YouTube Kids Ja Ja Teilweise Niedrig
WhitelistVideo Ja Ja Ja Mittel

YouTube-Kanäle auf verschiedenen Geräten blockieren

Desktop/Laptop (Windows/Mac)

  1. Installieren Sie die WhitelistVideo Browser-Erweiterung aus dem Chrome Web Store
  2. Verbinden Sie sich mit Ihrem Eltern-Dashboard
  3. Jeder Kanal, der nicht auf Ihrer Whitelist steht, wird automatisch blockiert

Android-Handy/Tablet

  1. Laden Sie WhitelistVideo von Google Play herunter
  2. Richten Sie überwachtes Browsen über die Eltern-App ein
  3. Whitelist-Einstellungen werden automatisch synchronisiert

iPhone/iPad

  1. Laden Sie WhitelistVideo aus dem App Store herunter
  2. Aktivieren Sie Inhaltseinschränkungen in den iOS-Einstellungen
  3. Konfigurieren Sie über das Eltern-Dashboard

Smart-TV

Smart-TV-Apps haben begrenzte Blockierungsmöglichkeiten. Optionen umfassen:

  • Verwenden Sie ein überwachtes Google-Konto mit eingeschränktem Zugriff
  • Deaktivieren Sie die YouTube-App und nutzen Sie nur browserbasiertes YouTube
  • Verwenden Sie Ihren Router, um YouTube auf dem TV vollständig zu blockieren

Häufig gestellte Fragen

Kann man YouTube-Kanäle dauerhaft blockieren?

Ja. Browser-Erweiterungen wie BlockTube führen permanente Blocklisten. Whitelist-basierte Lösungen wie WhitelistVideo sind noch dauerhafter — Kanäle bleiben blockiert, bis Sie sie ausdrücklich zu Ihrer genehmigten Liste hinzufügen.

Warum kann mein Kind blockierte Kanäle immer noch finden?

YouTubes native "Kanal nicht empfehlen"-Funktion versteckt Kanäle nur aus Empfehlungen — sie blockiert nicht den Suchzugriff. Für vollständige Blockierung verwenden Sie Browser-Erweiterungen oder Whitelist-basierte Kindersicherung.

Wie viele Kanäle kann ich blockieren?

Es gibt keine Begrenzung bei Browser-Erweiterungen oder WhitelistVideo. Allerdings ist der Whitelist-Ansatz praktischer: Anstatt Millionen von Kanälen zu blockieren, genehmigen Sie Dutzende von sicheren.

Wissen blockierte Kanäle, dass sie blockiert sind?

Nein. Die Blockierung ist für den Kanalinhaber unsichtbar. Sie erhalten keine Benachrichtigung, dass Sie deren Inhalte für Ihr Kind blockiert haben.

Handeln Sie jetzt: Schützen Sie Ihr Kind heute

Jeder Tag, an dem Ihr Kind YouTube ohne angemessene Kanal-Kontrollen nutzt, ist ein Tag, an dem es auf unangemessene Inhalte stoßen könnte. Hier ist Ihr Aktionsplan:

  1. Sofort: Aktivieren Sie YouTubes "Kanal nicht empfehlen" für offensichtlich problematische Kanäle
  2. Diese Woche: Installieren Sie eine Browser-Erweiterung auf Desktop-Computern
  3. Langfristig: Implementieren Sie Whitelist-basierte Kontrollen für umfassenden Schutz

WhitelistVideo bietet eine kostenlose Stufe, damit Sie den Whitelist-Ansatz testen können. Sehen Sie, wie Ihr Kind auf ein kuratiertes, sicheres YouTube-Erlebnis reagiert.

Häufig gestellte Fragen

Ja, Sie können YouTube-Kanäle mit verschiedenen Methoden blockieren. YouTubes integrierte Funktionen ermöglichen es, Kanäle aus Empfehlungen auszublenden, Browser-Erweiterungen können Kanäle aus Suchergebnissen blockieren, und Kindersicherungs-Apps wie WhitelistVideo können alle Kanäle außer den von Ihnen ausdrücklich genehmigten blockieren.

Der effektivste Weg ist ein Whitelist-basierter Ansatz mit WhitelistVideo. Erstellen Sie eine Liste genehmigter Kanäle, und jeder Kanal, der nicht auf der Liste steht, wird automatisch blockiert. Dies verhindert, dass Ihr Kind unangemessene Kanäle durch Suche oder Empfehlungen entdeckt. Für weniger restriktive Optionen verwenden Sie YouTubes 'Kanal nicht empfehlen'-Funktion oder Browser-Erweiterungen.

Ja. Während YouTubes native 'Nicht empfehlen'-Funktion rückgängig gemacht werden kann, bieten Browser-Erweiterungen wie BlockTube und Kindersicherungs-Apps wie WhitelistVideo dauerhafte Blockierungen, die wirksam bleiben, bis Sie sie entfernen. Whitelist-basierte Lösungen sind am dauerhaftesten, da nur genehmigte Kanäle zugänglich sind.

Auf Mobilgeräten sind YouTubes integrierte Optionen begrenzt. Sie können 'Kanal nicht empfehlen' verwenden, aber keine Browser-Erweiterungen installieren. Für umfassende mobile Blockierung verwenden Sie die WhitelistVideo Eltern-App, die blockierte/genehmigte Kanäle über alle Geräte Ihres Kindes synchronisiert.

Smart-TVs haben begrenzte Blockierungsoptionen. Der effektivste Ansatz ist die Kontrolle des YouTube-Zugriffs über die Google-Kontoeinstellungen Ihres Kindes mit überwachten Konten oder die Verwendung von Netzwerk-Level-Lösungen. WhitelistVideo funktioniert auf jedem Gerät mit einem Browser, aber nicht direkt in TV-Apps.

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Published: January 1, 2026 • Last Updated: January 1, 2026

Dr. Jennifer Walsh

Dr. Jennifer Walsh

Digital Literacy Educator

Dr. Jennifer Walsh is an educational technology specialist with over 20 years of experience in K-12 settings. She earned her Ed.D. in Instructional Technology from Columbia University's Teachers College and her M.Ed. from the University of Virginia. Dr. Walsh served as Director of Educational Technology for Fairfax County Public Schools, overseeing device deployment and safety policies for 180,000 students. She has trained over 5,000 teachers on digital citizenship curricula and consulted for ISTE on student digital safety standards. Her book "Connected Classrooms, Protected Students" (Harvard Education Press, 2021) is used in teacher preparation programs nationwide. She is a guest contributor at WhitelistVideo.

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